Website Vogt & Kamp OHG

Warum vorsorgen?

Mit einem Bestattungsvorsorgevertrag kann zu Lebzeiten alles für die eigene Bestattung geregelt werden. Eigene Wünsche und Vorstellungen können hierbei genauestens festgelegt werden. Die Entlastung der Hinterbliebenen spielt eine große Rolle. Im Falle des eintreffenden Sterbefalls können Entscheidungen über die Gestaltung der Bestattung meist nicht klar formuliert werden aufgrund der emotionalen Verfassung. Hat der Vorsorgende seine Wünsche schon formuliert und entsprechend hinterlegt, können die Angehörigen darauf zurückgreifen. Es können auch noch gewisse Dinge offen gelassen werden, so dass ein Teil der Entscheidung von den Angehörigen übernommen wird. Alleinstehende, oder Menschen bei denen ein problematisches Familienverhältnis besteht, sollten ihren Vertrag noch klarer formulieren.

Sie sollten zu einem Bestattungsunternehmen ihres Vertrauens gehen und sich rund um das Thema Bestattung beraten lassen.

Bezüglich der finanziellen Absicherung gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
  1. 1. Sie können die Vorsorgegelder auf ein Konto bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG einzahlen. Hierbei ist das Geld auch im Insolvenzfall eines Bestattungsunternehmens abgesichert. Darüber hinaus können Dritte auf das Vorsorgegeld nicht zugreifen.
  2. 2. Eine Sterbegeldversicherung kann ebenfalls zur Absicherung der Bestattungskosten beitragen. Hierbei ist wichtig dass das Bestattungsunternehmen ein unwiderrufliches Bezugsrecht übertragen bekommt damit die Versicherung nicht von einer dritten Person gekündigt werden kann.

Um die dereinstige Bestattung umfassend zu planen sollten Sie ein Gespräch mit uns vereinbaren. Hierbei können Sie alle Wünsche und Anregungen mit uns besprechen und wir fassen dies in einem individuellen Bestattungsvorsorgevertrag zusammen.

Be­stat­tungs­vor­sorge

Deutsche Be­stat­tungs­vor­sorge Treuhand AG

Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG bietet ein einfach zuhandhabendes, sicheres Vorsorgemodell an – die treuhänderische Verwaltung von Vorsorgegeldern.

Wie bei der Sterbegeldversicherung wird zunächst ein Vorsorgevertrag mit unserem Hause abgeschlossen, der die gewünschten Leistungen und die zu erwartenden Kosten für die geplante Bestattung festhält.

Sie hinterlegen daraufhin den für die Bestattung benötigten Betrag bei der Treuhand. Auch Teilzahlungen sind in Ausnahmefällen mit einer Mindestsumme von 20 Euro monatlich möglich. Die Treuhand verwaltet das Geld im Auftrag der Vorsorgenden, abgesichert durch eine namhafte Sparkasse. Bei Einreichung der Sterbeurkunde wird die hinterlegte Summe an den Bestatter ausgezahlt.

NÜRNBERGER Be­stat­tungs­vor­sorge – ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis

Bestattungsvorsorge ist eine sinnvolle und verantwortungsbewusste Entscheidung. Heutzutage muss jeder Mensch für seine eigene oder die Bestattung seiner Angehörigen finanziell aufkommen. Wie die Finanzen im Todesfall aussehen, ist angesichts eventuell anfallender Pflege- und Heimkosten kaum vorherzusehen. Wer vorsorgt, entlastet seine Angehörigen. Bestattungsvorsorge bedeutet aber auch, die eigenen Wünsche für die dereinstige Bestattung inhaltlich und finanziell abzusichern.

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur empfiehlt Ihnen daher die NÜRNBERGER Bestattungsvorsorge:

  • ohne Gesundheitsprüfung
  • Aufnahme bis zum 80. Lebensjahr möglich
  • Sofortiger Versicherungsschutz bei Unfalltod
  • Versicherungssumme von 2.500 EUR bis 20.000 EUR

Gesetzliche Erbfolge

Wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist?

Hat der Verstorbene (Erblasser) kein Testament hinterlassen und zu Lebzeiten auch keinen Erbvertrag abgeschlossen, gilt die sog. gesetzliche Erbfolge.

Erbrecht der Verwandten

Nach der gesetzlichen Erbfolge erben in erster Linie die Verwandten des Erblassers. Die gesetzliche Erbfolge unterscheidet zunächst zwischen verschiedenen Ordnungen:

  • 1. Ordnung: Abkömmlinge des Erblassers, z.B. Kinder, Enkel und Urenkel
  • 2. Ordnung: Eltern des Erblassers und deren Nachkommen, z.B. Geschwister und Neffen/Nichten
  • 3. Ordnung: Großeltern des Erblassers und deren Nachkommen, z.B. Onkel/Tanten und Vettern/Basen
  • 4. Ordnung: Urgroßeltern des Erblassers und deren Nachkommen, z.B. Großonkel/Großtanten
  • 5. und fernere: Entferntere Voreltern des Erblassers und deren Nachkommen

Stiefkinder sind mit dem Erblasser nicht blutsverwandt und daher keine gesetzlichen Erben. Hingegen werden Adoptivkinder wie leibliche Abkömmlinge behandelt. Ein zum Zeitpunkt des Erbfalls lebender Verwandter höherer Ordnung schließt Verwandte niederer Ordnung aus, d.h. hat nur ein Kind, Enkel oder Urenkel den Erblasser überlebt, scheiden alle anderen Verwandten, die der 2. oder einer höheren Ordnung (z.B. Eltern, Geschwister, Großeltern) als gesetzliche Erben aus (sog. Repräsentationsprinzip). Erst wenn niemand aus der ersten Ordnung den Erblasser überlebt hat, erben die Verwandten zweiter Ordnung. Innerhalt einer Ordnung schließen die im Zeitpunkt des Erbfalls lebenden Verwandten des Erblassers (z.B. Kind des Erblassers) ihre eigenen Abkömmmlinge (z.B. Enkel des Erblassers) von der gesetzlichen Erbfolge aus.

Erbrecht des Ehegatten

Neben den Verwandten hat der Ehegatte ein gesetzliches Erbrecht. Dessen Höhe hängt davon ab, in welchem Güterstand die Ehegatten lebten und von der Ordnung, der die überlebenden Verwandten des Erblasser angehören (§ 1931 Absatz 1 BGB). Neben Erben der 1. Ordnung erbt der überlebende Ehegatte ¼ , neben Verwandten der 2. Ordnung oder neben Großeltern ½ ; treffen in der dritten Ordnung neben Großeltern auch Abkömmlinge von Großeltern zusammen, so erhält der Ehegatte auch den Anteil, der den Abkömmlingen zufallen würde. Hierzu kommt noch beim gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft ein weiteres ¼ als „pauschalisierter Zugewinnausgleich (Vorsicht: bei anderem Güterstand greifen andere Regeln ein, welche hier nicht dargestellt werden können). Sind weder Verwandte der ersten oder zweiten Ordnung noch Großeltern vorhanden, so erbt der überlebenden Ehegatte allein.

Gesetzliche Erbfolge bei Beteiligung anderer Nationalitäten oder Vermögen im Ausland

Diese Ausführungen gelten wohl gemerkt nur für rein deutsche Sachverhalte (deutsche Staatsangehörige + Nachlass in Deutschland belegen + deutscher Wohnsitz). Bei Erbfällen mit Auslandsbezug kann hingegen auch ausländischen Erbrecht eingreifen. In manchen Fällen (z.B. Südafrika) kommt es u.U. sogar zu einer "Nachlassspaltung", d.h. ein Teil des Vermögens wird nach deutschem und ein Teil nach ausländischem Recht vererbt. In solchen Fällen entstehen oft schwierige Konstellationen, die eine testamentarische Regelung erfordern.

Fazit

Um Überraschungen zu vermeiden sollte immer ein Testament errichtet werden. Bei größeren Vermögen (Erbschaftsteuer!) oder internationalen Sachverhalten sollte hierzu ein Rechtsanwalt mit Spezialkenntnissen im (internationalen) Erbrecht und Erschaftsteuerrecht konsultiert werden.

Quelle: www.wf-kanzlei.de